Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand für alle Bestellungen - weltweit!
Ölmalerei: Tief, leuchtend, klassisch

Ölmalerei: Tief, leuchtend, klassisch

23. Feb 2026 0 Kommentare von Harry Ergott

Die Ölmalerei gilt seit Jahrhunderten als die Königsdisziplin der bildenden Kunst. Ihre außergewöhnliche Tiefe, die unvergleichliche Leuchtkraft der Farben und ihre enorme Vielseitigkeit haben sie zum bevorzugten Medium der bedeutendsten Künstler der Weltgeschichte gemacht. Von den zarten Glasuren der Renaissance bis zu den kraftvollen, pastosen Pinselstrichen der Moderne – die Ölmalerei bietet Ausdrucksmöglichkeiten, die kaum eine andere Technik erreicht.
Auch der österreichische Maler Harry Ergott nutzt die Kraft dieser klassischen Technik, um zeitgenössische Themen mit einer Tiefe und Brillanz darzustellen, die den Betrachter unmittelbar berührt. In seinen Werken verschmilzt das handwerkliche Wissen der alten Mister mit einer modernen, emotionalen Bildsprache.

In diesem umfassenden Ratgeber tauchen wir tief in die Welt der Ölmalerei ein. Sie erfahren alles über ihre faszinierende Geschichte, die wichtigsten Maltechniken, die Besonderheiten der Ölfarben und warum Ölbilder auch heute noch eine ganz besondere Faszination ausüben.

 

Inhaltsverzeichnis

  • Die Geschichte der Ölmalerei: Von den Ursprüngen bis zur Moderne
  • Die Magie der Ölfarben: Bindemittel, Pigmente und Eigenschaften
  • Grundlegende Maltechniken der Ölmalerei
  • Ölbilder in der modernen Kunst: Tradition trifft Gegenwart
  • Warum Ölbilder kaufen? Wertanlage und emotionale Wirkung
  • Die Evolution der Ölmalerei: Von der Werkstatt zum modernen Atelier
  • Die Psychologie der Farben in der Ölmalerei
  • Tipps für angehende Sammler von Ölbildern
  • Die Ölmalerei als Brücke zwischen den Generationen
  • Die Ölmalerei als lebenslanger Lernprozess
  • Die Rolle der Ölmalerei in der Kunsterziehung
  • Fazit: Die Ölmalerei als Essenz künstlerischen Schaffens
  • Häufige Fragen zur Ölmalerei (FAQ)

 
Ölmalerei - Gemälde zweier Frauen im Grünen, gemalt in hellen Farbtönen

Die Geschichte der Ölmalerei: Von den Ursprüngen bis zur Moderne

Die Geschichte der Ölmalerei ist eng mit der Suche nach mehr Realismus und Ausdruckskraft in der Kunst verbunden. Entgegen der weitläufigen Meinung wurde die Ölmalerei nicht erst in der Renaissance erfunden. Früheste Spuren von ölhaltigen Bindemitteln finden sich bereits im 7. Jahrhundert n. Chr. in den Höhlen von Bamiyan im heutigen Afghanistan. Doch erst im spätmittelalterlichen Europa begann der Siegeszug dieser Technik.

 

Der Durchbruch in Flandern 

Lange Zeit galt Jan van Eyck als der "Erfinder" der Ölmalerei. Auch wenn er sie nicht erfand, so war er es doch, der sie im 15. Jahrhundert zur Meisterschaft führte. Durch die Verwendung von Leinöl als Bindemittel anstelle der bis dahin üblichen Eitempera konnte er Farben in hauchdünnen, transparenten Schichten übereinanderlegen. Diese Technik der Lasurmalerei ermöglichte eine Detailgenauigkeit und eine Lichtführung, die die damalige Kunstwelt revolutionierte.

Die technische Bedeutung von Jan van Eyck für die Entwicklung der Ölmalerei wird auch in der kunsthistorischen Forschung ausführlich behandelt, unter anderem bei The Metropolitan Museum of Art.

 

Von der Renaissance zum Barock

In der italienischen Renaissance übernahmen Genies wie Leonardo da Vinci und Tizian die Ölmalerei und entwickelten sie weiter. Leonardo perfektionierte das Sfumato – eine Technik, bei der Farbübergänge so sanft gestaltet werden, dass sie wie Rauch wirken. Im Barock nutzten Meister wie Rembrandt und Rubens die Ölfarben, um dramatische Licht-Schatten-Effekte (Chiaroscuro) und eine fast greifbare Stofflichkeit zu erzeugen. Die Ölmalerei erlaubte es ihnen, die menschliche Haut, kostbare Stoffe und atmosphärische Landschaften so lebendig wie nie zuvor darzustellen.

 

Die Moderne und Harry Ergott 

Mit dem Impressionismus und später dem Expressionismus veränderte sich der Umgang mit der Ölmalerei radikal. Künstler wie Vincent van Gogh nutzten die Farbe pastos (Impasto), um Emotionen direkt durch die Textur der Farbe auszudrücken.

Heute führt Harry Ergott diese Tradition fort. In seinem Schaffen verbindet er die technische Präzision, die man von der klassischen Ölmalerei kennt, mit der Freiheit der Abstraktion. Seine Ölbilder sind ein Dialog zwischen den Schichten der Vergangenheit und der Unmittelbarkeit des Augenblicks.

  

Die Magie der Ölfarben: Bindemittel, Pigmente und Eigenschaften

Was macht Ölfarben so besonders?

Im Kern bestehen sie aus zwei Komponenten:

  • Farbpigmenten und 
  • einem trocknenden Öl als Bindemittel.
    Meist wird hierfür Leinöl verwendet, aber auch Mohnöl, Walnussöl oder Distelöl kommen zum Einsatz, um unterschiedliche Trocknungszeiten und Vergilbungsgrade zu erreichen.

 

Die Leuchtkraft und Tiefe

Die einzigartige optische Wirkung der Ölmalerei entsteht durch die Lichtbrechung. Da die Pigmente in einer öligen Schicht schweben, dringt das Licht tief in die Farbschichten ein und wird von den unteren Schichten reflektiert. Dies erzeugt eine Brillanz und eine "innere Leuchtkraft", die mit wasserbasierten Farben wie Acryl kaum zu erreichen ist.

 

Die Trocknungszeit als Vorteil

Ein wesentliches Merkmal der Ölmalerei ist die langsame Trocknung. Ölfarben trocknen nicht durch Verdunstung, sondern durch Oxidation – eine chemische Reaktion mit dem Sauerstoff der Luft. Dieser Prozess kann Tage oder sogar Wochen dauern. Für Sie als Betrachter bedeutet das eine unglaubliche Weichheit in den Übergängen. Für den Künstler bietet es die Freiheit, über lange Zeiträume am Bild zu arbeiten, Farben direkt auf der Leinwand zu mischen und Korrekturen vorzunehmen.

 

Grundlegende Maltechniken der Ölmalerei 

Die Vielseitigkeit der Ölmalerei zeigt sich in den zahlreichen Maltechniken, die über Jahrhunderte entwickelt wurden. Jede Technik verleiht dem Ölbild einen völlig anderen Charakter.

 

Lasurmalerei: Schicht für Schicht zur Brillanz 

Bei der Lasurmalerei werden stark verdünnte, transparente Farbschichten über eine bereits getrocknete Untermalung gelegt. Das Licht wandert durch diese Schichten und erzeugt eine optische Farbmischung. Diese Technik erfordert viel Geduld, belohnt aber mit einer Tiefe, die fast dreidimensional wirkt.

 

Alla-Prima: Die Kunst des Augenblicks 

Im Gegensatz dazu steht die Alla-Prima-Malerei (auch "Nass-in-Nass" genannt). Hierbei wird das Bild in einer Sitzung fertiggestellt, ohne auf das Trocknen einzelner Schichten zu warten. Diese Technik wirkt oft lebendiger, spontaner und moderner. Sie erfordert eine hohe Sicherheit im Umgang mit der Farbe, da Korrekturen schwieriger sind.

 

Impasto: Farbe als Skulptur 

Beim Impasto wird die Farbe so dick aufgetragen, dass die Pinselstriche oder Spachtelspuren deutlich sichtbar bleiben. Die Farbe erhält dadurch eine physische Präsenz und erzeugt ein Spiel von Licht und Schatten direkt auf der Bildoberfläche. Harry Ergott nutzt diese Technik oft, um seinen Werken eine haptische Qualität zu verleihen, die über das rein Visuelle hinausgeht.

  

Ölbilder in der modernen Kunst: Tradition trifft Gegenwart 

In einer Zeit der digitalen Bilderflut und der schnellen Acrylmalerei behauptet die Ölmalerei ihren Platz als Medium der Entschleunigung und der Beständigkeit. Moderne Ölbilder zeichnen sich oft durch einen mutigen Mix der Stile aus.

 

Harry Ergott: Zeitgenössische Ölmalerei aus Wien

Der Wiener Künstler Harry Ergott zeigt eindrucksvoll, wie relevant die Ölmalerei heute ist. In seinem Ratgeber über Ölbilder beschreibt er die Faszination dieses Mediums. Seine Werke sind keine bloßen Kopien der Vergangenheit, sondern nutzen die klassischen Maltechniken, um moderne, oft abstrakte Malerei mit tiefer emotionaler Wirkung zu schaffen.

Die Verbindung von figürlichen Elementen und abstrakten Flächen in seinen Ölbildern erzeugt eine Spannung, die typisch für die moderne Kunst ist. Dabei bleibt er dem hohen handwerklichen Anspruch der Ölmalerei stets treu. 

 

Warum Ölbilder kaufen? Wertanlage und emotionale Wirkung

Ein Ölbild zu besitzen, ist eine Entscheidung für Beständigkeit. Während andere Medien mit der Zeit verblassen können, behalten hochwertige Ölbilder über Jahrhunderte ihre Leuchtkraft.

Vertiefende Informationen, warum handgemalte Ölgemälde nicht nur emotional berühren, sondern auch langfristig Bestand haben, finden Sie auch im Ratgeber „Ölgemälde – Die Kunst des Ölbilds und ihre zeitlose Faszination“.

 

Emotionale Resonanz

Ein handgemaltes Ölbild verströmt eine Aura, die ein Druck niemals erreichen kann. Die Textur, der Geruch der Ölfarben und die sichtbare Arbeit des Künstlers schaffen eine Verbindung zwischen dem Schöpfer und dem Betrachter. Wenn Sie ein Werk von Harry Ergott erwerben, holen Sie sich ein Stück dieser lebendigen Tradition in Ihre Räume.

 

Wertsteigerung und Markt 

Auf dem Kunstmarkt Wien und international gelten Ölbilder nach wie vor als die stabilste Wertanlage im Kunstbereich. Die aufwendige Herstellung und die Langlebigkeit des Materials tragen maßgeblich zum Werterhalt bei. Wer Bilder verkaufen möchte oder als Sammler investiert, setzt meist auf die Ölmalerei als sicherste Bank. 

 

Die Evolution der Ölmalerei: Von der Werkstatt zum modernen Atelier

Um die heutige Bedeutung der Ölmalerei zu verstehen, muss man den Wandel des Handwerks betrachten. In den Anfängen der Ölmalerei war der Künstler nicht nur Schöpfer, sondern auch Chemiker. Pigmente mussten mühsam von Hand gerieben und mit den richtigen Ölen vermengt werden. Jede Werkstatt hütete ihre eigenen Geheimnisse über die Zusammensetzung der Malmittel. Diese tiefe Verbundenheit mit dem Material ist ein Grund für die außergewöhnliche Beständigkeit der Werke alter Meister.

 

Die Erfindung der Farbtube und ihre Folgen

Ein entscheidender Wendepunkt in der Geschichte der Ölmalerei war die Erfindung der verschließbaren Farbtube im 19. Jahrhundert. Zuvor waren Künstler an ihre Ateliers gebunden, da die Farben schnell austrockneten oder mühsam transportiert werden mussten. Die Tube ermöglichte es den Impressionisten, ihre Staffeleien direkt in die Natur zu tragen. Das Licht konnte nun unter freiem Himmel eingefangen werden, was die Farbigkeit und Spontaneität der Ölmalerei massiv steigerte.

 

Ölmalerei im 21. Jahrhundert: Zwischen Digitalisierung und Handwerk

In einer Welt, in der Bilder oft nur noch flüchtige Pixel auf einem Bildschirm sind, bietet die Ölmalerei eine haptische und zeitlose Alternative. Die bewusste Entscheidung für ein Medium, das Zeit zur Trocknung und Reflexion benötigt, ist heute fast schon ein politisches Statement gegen die Schnelllebigkeit. Zeitgenössische Künstler wie Harry Ergott nutzen diese Entschleunigung, um Werke zu schaffen, die eine dauerhafte Präsenz im Raum entfalten.

 

Ölfarben in der Tube mit Mischpalette auf einem Tisch

Die Psychologie der Farben in der Ölmalerei

Die Ölmalerei erlaubt eine Farbdifferenzierung, die in ihrer Subtilität unerreicht ist. Da Ölfarben ihre Sättigung beim Trocknen kaum verändern, kann der Künstler die emotionale Wirkung eines Bildes präzise steuern.

 

Die Wirkung von Licht und Schatten 

Durch den Aufbau von transparenten und opaken Schichten kann die Ölmalerei Lichteffekte erzielen, die das menschliche Auge als besonders natürlich und tief empfindet. Dunkle Partien in einem Ölbild wirken oft nicht flach, sondern wie ein tiefer Raum, in den man hineinblicken kann. Diese Tiefe wird oft genutzt, um existenzielle Themen oder die Komplexität der menschlichen Seele darzustellen.

 

Farbsymbolik und Materialität 

In der Ölmalerei ist die Farbe nicht nur ein optisches Phänomen, sondern ein physisches Material. Die Dicke des Farbauftrags (Duktus) verrät viel über den Gemütszustand des Künstlers während des Malprozesses. Ein nervöser, schneller Pinselstrich erzeugt eine andere psychologische Wirkung als eine glatt polierte Oberfläche. 
Harry Ergott setzt diese Materialität gezielt ein, um die Spannung zwischen dem Dargestellten und der reinen Malerei spürbar zu machen.

  

Tipps für angehende Sammler von Ölbildern 

Wenn Sie planen, in die Welt der Ölmalerei einzusteigen und Ihr erstes Werk zu erwerben, gibt es einige Aspekte, die Sie beachten sollten. Ein Ölbild ist mehr als nur Dekoration; es ist ein Begleiter für Jahrzehnte.

 

Die Qualität des Trägermaterials 

Ein hochwertiges Ölbild beginnt beim Untergrund. Klassischerweise wird auf Leinwand (Leinen oder Baumwolle) gemalt, die auf einen Keilrahmen gespannt ist. Aber auch Holzpaneele oder moderne Aluminiumverbundplatten bieten hervorragende Eigenschaften. Achten Sie darauf, dass die Leinwand gut gespannt ist und keine Risse in der Grundierung aufweist.

 

Die Signatur und Provenienz

Die Signatur des Künstlers ist nicht nur ein Zeichen der Urheberschaft, sondern oft auch ein integraler Bestandteil der Komposition. 
Bei zeitgenössischen Künstlern wie Harry Ergott ist es zudem wertvoll, Informationen über die Entstehung des Werkes oder dessen Ausstellungsgeschichte zu erhalten. Dies steigert nicht nur den ideellen, sondern oft auch den materiellen Wert des Bildes.

 

Der richtige Platz in Ihrem Zuhause

Ein Ölbild braucht Raum zum Atmen. Da die Farben je nach Lichteinfall unterschiedlich wirken, sollten Sie mit der Beleuchtung experimentieren. Indirektes Tageslicht ist ideal, um die volle Brillanz der Ölfarben zur Geltung zu bringen. Vermeiden Sie jedoch Plätze direkt über einer Heizung oder in feuchten Kellerräumen, um die Elastizität der Farbschichten langfristig zu erhalten.

  

Die Ölmalerei als Brücke zwischen den Generationen

Eines der faszinierendsten Merkmale der Ölmalerei ist ihre Fähigkeit, Zeit zu überbrücken. Wenn wir heute ein Werk von Harry Ergott betrachten, treten wir indirekt in einen Dialog mit den Techniken, die schon vor 500 Jahren angewandt wurden. Diese Kontinuität verleiht der Ölmalerei eine Ernsthaftigkeit und Würde, die in der modernen Kunstlandschaft selten geworden ist.

 

Das Erbe der alten Meister in der Gegenwart 

Moderne Künstler kopieren nicht einfach die Vergangenheit, sondern sie transformieren sie. Die Ölmalerei bietet hierfür den perfekten Werkzeugkasten. Ob es die Lasurtechnik eines Tizian oder die dramatische Lichtführung eines Caravaggio ist – diese Elemente finden sich in abgewandelter Form auch in der zeitgenössischen Malerei wieder. Sie bilden das Fundament, auf dem neue, innovative Ausdrucksformen entstehen können.

Die Zukunft der Ölmalerei

Trotz aller technologischen Neuerungen wird die Ölmalerei auch in Zukunft das Herzstück der bildenden Kunst bleiben. Ihre Einzigartigkeit liegt in der Unvollkommenheit des menschlichen Pinselstrichs und der unendlichen Tiefe des Materials. Solange Menschen das Bedürfnis haben, ihre Welt und ihre Gefühle in einer dauerhaften, physischen Form auszudrücken, wird die Ölmalerei ihre Relevanz behalten.

  

Die Ölmalerei als lebenslanger Lernprozess

Wer sich ernsthaft mit der Ölmalerei auseinandersetzt, merkt schnell, dass sie ein Medium ist, das man niemals vollständig "beherrscht". Selbst nach Jahrzehnten der Praxis entdecken Künstler neue Nuancen in der Mischung der Pigmente oder in der Reaktion der Öle auf unterschiedliche klimatische Bedingungen. Dieser lebenslange Lernprozess ist es, der die Ölmalerei so lebendig hält.

 

Die Bedeutung der Geduld

In unserer heutigen Gesellschaft, die auf sofortige Ergebnisse getrimmt ist, wirkt die Ölmalerei wie ein Relikt aus einer anderen Zeit. Doch genau hier liegt ihre Stärke. Die erzwungene Geduld, die das Warten auf die Trocknung der Schichten mit sich bringt, führt zu einer tieferen Auseinandersetzung mit dem Motiv. Man überlegt sich jeden Pinselstrich genauer, plant die Komposition strategischer und lässt das Bild "reifen". Diese Reife ist in jedem fertigen Ölbild spürbar.

 

Der Dialog zwischen Künstler und Material

In der Ölmalerei gibt es einen ständigen Dialog zwischen dem Willen des Künstlers und dem Eigenleben der Farbe. Ölfarben haben eine eigene Viskosität, einen eigenen Glanz und eine eigene Art, sich mit anderen Farben zu verbinden. Ein erfahrener Maler wie Harry Ergott weiß, wann er die Farbe führen muss und wann er ihr den Raum geben muss, sich selbst auf der Leinwand zu entfalten. Dieser Prozess macht jedes Ölbild zu einem einzigartigen Dokument eines kreativen Kampfes und einer harmonischen Versöhnung.

 

Die Rolle der Ölmalerei in der Kunsterziehung

Trotz der Popularität von digitalen Medien und Acrylfarben bleibt die Ölmalerei der Goldstandard in der akademischen Kunsterziehung. Warum ist das so? Weil sie die Grundlagen der Malerei – Licht, Schatten, Form und Farbe – in ihrer reinsten und anspruchsvollsten Form vermittelt.

 

Das Verständnis von Farbschichten

Durch das Arbeiten in Schichten lernen Studenten der Kunst, wie Farben physikalisch und optisch interagieren. Sie begreifen, dass ein leuchtendes Rot oft erst durch eine dunkle Untermalung seine volle Kraft entfaltet. Dieses Wissen über den Bildaufbau ist universell und lässt sich auf alle anderen Kunstformen übertragen.

 

Die Schulung der Wahrnehmung 

Die Ölmalerei schult das Auge für feinste Nuancen. Da man Farben über Stunden hinweg nass-in-nass mischen kann, lernt der Künstler, die unendlichen Abstufungen der Natur wahrzunehmen und wiederzugeben. Diese geschärfte Wahrnehmung ist ein Geschenk, das weit über das Atelier hinausreicht und die Art und Weise verändert, wie man die Welt im Alltag sieht.

  

Fazit: Die Ölmalerei als Essenz künstlerischen Schaffens

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Ölmalerei weit mehr ist als nur eine von vielen Maltechniken. Sie ist die Essenz dessen, was Malerei ausmacht: Die Verbindung von Materie und Geist, von Handwerk und Vision. Ihre Langlebigkeit, ihre unvergleichliche Leuchtkraft und ihre historische Tiefe machen sie zu einem Medium, das auch nach Jahrhunderten nichts von seiner Faszination verloren hat.

Ob Sie nun selbst zum Pinsel greifen, um die Geheimnisse der Ölfarben zu ergründen, oder ob Sie als Kunstliebhaber die Werke zeitgenössischer Meister wie Harry Ergott genießen – die Ölmalerei lädt Sie ein, die Welt mit anderen Augen zu sehen. Sie lehrt uns Geduld, schärft unsere Wahrnehmung für Licht und Farbe und schenkt uns Werke, die die Zeit überdauern. 

Entdecken Sie zeitgenössische Ölmalerei von Harry Ergott
In seiner Online-Galerie zeigt Harry Ergott, wie klassische Ölmalerei heute gedacht und gefühlt werden kann – zwischen Tiefe, Materialität und moderner Bildsprache.

Zur Galerie von Harry Ergott

 

Häufige Fragen zur Ölmalerei (FAQ)

Was ist der größte Vorteil der Ölmalerei gegenüber Acryl?

Der größte Vorteil liegt in der Trocknungszeit und der Farbtiefe. Die langsame Trocknung erlaubt weichere Übergänge und komplexere Farbmischungen direkt auf der Leinwand. Zudem besitzen Ölfarben eine natürliche Brillanz, die auch nach dem Trocknen erhalten bleibt, während Acrylfarben oft etwas matter werden. 

Wie lange dauert es, bis ein Ölbild trocken ist?

Die oberflächliche Trocknung (grifffest) dauert je nach Schichtdicke etwa 2 bis 14 Tage. Die vollständige Durchtrocknung, nach der ein Bild erst gefirnist werden sollte, kann jedoch 6 bis 12 Monate in Anspruch nehmen.

Ist die Ölmalerei giftig? 

Moderne Ölfarben sind in der Regel ungiftig. Vorsicht ist lediglich bei bestimmten historischen Pigmenten (z.B. echtes Bleiweiß) und bei den verwendeten Lösungsmitteln wie Terpentin geboten. Harry Ergott und viele moderne Künstler nutzen heute geruchlose oder wasserlösliche Alternativen, um die Umwelt und die Gesundheit zu schonen.

Wie pflegt man ein Ölbild richtig?

Ölbilder sollten keiner direkten Sonneneinstrahlung oder extremen Feuchtigkeitsschwankungen ausgesetzt werden. Zur Reinigung genügt meist ein weicher, trockener Pinsel, um Staub zu entfernen. Bei stärkeren Verschmutzungen sollte immer ein Fachmann (Restaurator) zu Rate gezogen werden.

Danke fürs Abonnieren!

Diese E-Mail wurde registriert!

Kaufen Sie den Look

Wählen Sie Optionen

Wählen Sie Optionen

this is just a warning
Warenkorb
0 Artikel