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Ölbilder: Die zeitlose Faszination von Tiefe und Leuchtkraft

Ölbilder: Die zeitlose Faszination von Tiefe und Leuchtkraft

12. Jan 2026 0 Kommentare von Harry Ergott

Seit Jahrhunderten prägen Ölbilder die Geschichte der Malerei und gelten als Königsdisziplin der bildenden Kunst. Ihre unvergleichliche Farbintensität, die fast dreidimensionale Tiefe und die Vielschichtigkeit der Techniken faszinieren Betrachter in den renommiertesten Museen der Welt, vom Louvre bis zum MoMA. Ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand ist mehr als nur ein Bild – es ist ein Stück Kunstgeschichte, das Emotionen, Licht und Atmosphäre auf eine Weise einfängt, die kein anderes Medium erreicht.

Auch heute entdecken zeitgenössische Künstler wie Harry Ergott die klassische Öltechnik immer wieder neu und verbinden sie mit modernen Ausdrucksformen. Wer heute ein Ölgemälde kauft, investiert nicht nur in ein Kunstwerk, sondern in ein bleibendes Kulturgut, das Tradition und Innovation auf einzigartige Weise verschmelzen lässt.  

Dieser Artikel ist Ihr umfassender Leitfaden in die Welt der Ölbilder. Wir beleuchten die reiche Geschichte, erklären die besonderen Eigenschaften und Techniken und geben Ihnen eine detaillierte Kaufberatung an die Hand, damit Sie das perfekte Ölbild für sich entdecken.

 

Inhaltsverzeichnis

  • Die Geschichte der Ölmalerei: Von van Eyck bis zur Moderne 
  • Die einzigartige Wirkung von Ölbildern: Was macht sie so besonders? 
  • Ölmalerei vs. Acrylmalerei: Ein detaillierter Vergleich 
  • Die Seele eines Ölbildes: Harry Ergotts kreativer Prozess 
  • Ölgemälde kaufen: Ein Leitfaden in 5 Schritten
  • Die richtige Pflege und Präsentation von Ölbildern 
  • Fazit: Warum Ölbilder eine zeitlose Investition sind 
  • FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Ölbildern 

 

Klassisches Ölgemälde einer Landschaft mit Fluss, Bäumen und Person am Ufer

 

Die Geschichte der Ölmalerei: Von van Eyck bis zur Moderne

Die Geschichte der Ölmalerei ist eine faszinierende Reise durch die Epochen der Kunst. Während Ölfarben bereits früher bekannt waren, revolutionierte der flämische Maler Jan van Eyck im 15. Jahrhundert ihre Anwendung. 
Durch das Auftragen hauchdünner, transparenter Farbschichten (Lasuren) erzielte er eine bis dahin unerreichte Leuchtkraft und Detailgenauigkeit. Ein in Öl gemaltes Bild konnte nun Haut, Stoffe und Landschaften mit einem Realismus darstellen, der die Betrachter in Staunen versetzte.  

Diese technische Innovation, detailliert beschrieben von Kunstinstitutionen wie der Tate Gallery, etablierte die Ölmalerei als die führende Technik in Europa.

 

Die Blütezeit in Renaissance und Barock

In der Hochrenaissance perfektionierten Meister wie Leonardo da Vinci und Tizian die Öltechnik weiter. 
Da Vincis berühmtes "Sfumato", ein weicher, rauchiger Übergang zwischen den Farben, wäre ohne die langsame Trocknungszeit von Ölfarben undenkbar gewesen. Im Barock nutzten Künstler wie Caravaggio und Rembrandt die Ölmalerei für dramatische Hell-Dunkel-Kontraste (Chiaroscuro), die ihren Werken eine intensive, fast theatralische Wirkung verliehen. 

Ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand aus dieser Zeit ist ein Zeugnis höchster Malkunst, wie sie heute in der National Gallery in London zu bewundern ist.

 

Revolution im 19. und 20. Jahrhundert 

Im 19. Jahrhundert brachten die Impressionisten die Ölmalerei aus den Ateliers ins Freie. 
Mit schnellen, sichtbaren Pinselstrichen fangen sie flüchtige Lichtstimmungen ein und brachen mit den starren Regeln der akademischen Malerei. Das 20. Jahrhundert stellte schließlich alle Konventionen infrage. Abstrakte Expressionisten wie Jackson Pollock oder Mark Rothko nutzten die materielle Qualität der Ölfarbe selbst als Ausdrucksmittel. Das Ölgemälde war nun kein reines Abbild mehr, sondern ein Experimentierfeld für Emotionen, Ideen und die reine Form. 

Diese Entwicklung wird eindrucksvoll in den Sammlungen des Metropolitan Museum of Art dokumentiert.

 

Die einzigartige Wirkung von Ölbildern: Was macht sie so besonders? 

Ein Ölgemälde entfaltet eine physische Präsenz im Raum, die kaum ein anderes Medium erreicht. Dies liegt an den einzigartigen Eigenschaften der Ölfarben, die aus Farbpigmenten und einem trocknenden Öl (meist Leinöl) bestehen. Diese Zusammensetzung ermöglicht eine unvergleichliche Farbtiefe und Leuchtkraft, da das Licht nicht nur von der Oberfläche reflektiert, sondern auch von den tieferen Farbschichten gebrochen wird. Das Ergebnis ist eine fast dreidimensionale Wirkung, die dem Auge eine unendliche Fülle an Nuancen bietet.

Ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand ist daher nicht nur ein visuelles Erlebnis, sondern auch eine Quelle von Atmosphäre. Es kann einen Raum mit Ruhe oder Spannung füllen, den Blick des Betrachters lenken und eine emotionale Verbindung aufbauen. 
Die langsame Trocknungszeit erlaubt dem Künstler zudem, über Tage und Wochen am selben Werk zu arbeiten, Farben nass-in-nass zu vermischen und feinste Übergänge zu schaffen. Diese intensive Auseinandersetzung mit dem Material ist in jedem Pinselstrich spürbar und macht jedes Ölbild zu einem unverwechselbaren Unikat.

 

Ölmalerei vs. Acrylmalerei: Ein detaillierter Vergleich

Heute stehen Kunstliebhaber oft vor der Wahl zwischen einem klassischen Ölgemälde und einem modernen Acrylbild. 
Beide Techniken haben ihre Berechtigung und spezifischen Vorzüge. 
Während Ölbilder für ihre traditionelle Tiefe und Farbbrillanz geschätzt werden, punktet die Acrylmalerei mit Flexibilität und Modernität.  

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Unterschiede:

Eigenschaft

Ölbilder

Acrylbilder

Trocknungszeit

Langsam (Tage bis Wochen)

Schnell (Minuten bis Stunden)

Farbbrillanz

Sehr hoch, exzellente Tiefenwirkung

Hoch, aber eher matt und flach

Mischbarkeit

Exzellent (nass-in-nass über lange Zeit)

Begrenzt (trocknet schnell)

Textur/Haptik

Pastos, vielschichtig, reliefartig möglich

Flexibel, von glatt bis strukturiert

Alterung

Können nachdunkeln oder vergilben

Farbstabil, kein Vergilben

Geruch

Charakteristischer Öl- und Lösungsmittelgeruch

Nahezu geruchlos

Reinigung

Nur mit speziellen Lösungsmitteln (z.B. Terpentin)

Wasserlöslich (solange feucht)

Künstlerischer Stil

Ideal für Realismus, Porträts, klassische Techniken

Ideal für Abstraktion, Pop-Art, experimentelle Stile

Fazit des Vergleichs: Wer Wert auf subtile Farbübergänge, eine fast lebendig wirkende Tiefe und die klassische malerische Tradition legt, wird bei Ölbildern die Erfüllung finden. Für spontane, grafische oder experimentelle Arbeiten, bei denen eine schnelle Umsetzung im Vordergrund steht, sind moderne Acrylbilder oft die bessere Wahl.

 

Ölbild „Silent Fiction“ von Harry Ergott

Die Seele eines Ölbildes: Harry Ergotts kreativer Prozess 

Die Faszination eines Ölbildes liegt nicht nur im fertigen Werk, sondern auch im schöpferischen Prozess. 
Der Künstler Harry Ergott, der die Tradition der Ölmalerei mit einer modernen, figurativen Bildsprache verbindet, beschreibt die Arbeit mit Ölfarben als einen intensiven Dialog mit dem Material.

"Ein Ölbild beginnt für mich lange vor dem ersten Pinselstrich. Es ist eine Idee, ein Gefühl, das reifen muss. Bei meinem Werk “Silent Fiction” wollte ich eine tranceartige Stimmung einfangen – dieses Gefühl von Melancholie und Geborgenheit zugleich. Die Ölfarben geben mir die Zeit, diese Stimmung langsam aufzubauen. Ich schichte die Farben, nehme wieder welche weg, lasse sie ineinander fließen. Der Geruch des Leinöls im Atelier gehört für mich untrennbar dazu. Es ist ein fast meditativer Prozess, der es mir erlaubt, nicht nur ein Abbild zu schaffen, sondern eine Seele in das Ölgemälde zu legen." - Harry Ergott

Dieser Prozess, der oft Wochen dauert, macht die Authentizität und den Wert eines handgemalten Ölgemäldes aus. Jede Schicht erzählt einen Teil der Geschichte, jede Korrektur ist eine bewusste Entscheidung. Für Sammler bedeutet der Kauf eines solchen Ölbildes, Teil dieser Geschichte zu werden und ein Kunstwerk zu besitzen, das eine unverwechselbare Energie ausstrahlt. 

Entdecken Sie die Ölgemälde von Harry Ergott und erleben Sie diese einzigartige Verbindung von Technik und Emotion.

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Eine Person betrachtet ein Gemälde an einer Wand

Ölgemälde kaufen: Ein Leitfaden in 5 Schritten 

Der Kauf eines Ölgemäldes ist eine besondere Investition. Es ist der Erwerb eines Originals, das Sie ein Leben lang begleiten wird. Damit Sie das perfekte Werk finden, haben wir einen praktischen Leitfaden für Sie zusammengestellt, der Ihnen hilft, eine fundierte Entscheidung zu treffen, wenn Sie ein Ölgemälde kaufen möchten.

Schritt 1: Stil und Sujet definieren

Fragen Sie sich, welche Art von Kunst Sie anspricht. Bevorzugen Sie abstrakte Ölbilder, die Raum für Interpretation lassen, oder figurative Werke mit klaren Motiven? Sind es Landschaften, Porträts oder Stillleben, die Sie faszinieren? Besuchen Sie Galerien und Museen oder durchstöbern Sie Online-Plattformen, um ein Gefühl für Ihre Vorlieben zu entwickeln.

Schritt 2: Raum und Größe bestimmen

Analysieren Sie den Ort, an dem das Ölgemälde hängen soll. Ein großformatiges Ölbild benötigt eine große, freie Wand, um seine volle Wirkung zu entfalten, während kleinere Werke in einer Gruppe oder als Akzent in einer Nische perfekt zur Geltung kommen. Messen Sie die Wand aus und erstellen Sie eine Papierschablone in der Größe des gewünschten Bildes, um die Proportionen im Raum zu testen.

Schritt 3: Budget festlegen

Die Preise für Ölbilder variieren stark. Legen Sie ein realistisches Budget fest. Einsteiger finden oft hochwertige Ölgemälde von aufstrebenden Künstlern bereits im drei- bis vierstelligen Bereich. Nach oben sind kaum Grenzen gesetzt. Ein klares Budget hilft Ihnen, die Suche zu fokussieren.

Schritt 4: Auf Authentizität und Qualität achten

Wenn Sie ein Ölgemälde kaufen, achten Sie auf die Signatur des Künstlers und fragen Sie nach einem Echtheitszertifikat. Prüfen Sie die Qualität der Leinwand und des Keilrahmens. Ein hochwertiges, handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand ist eine Investition, bei der die Materialien eine entscheidende Rolle für die Langlebigkeit spielen.

Schritt 5: Probehängung und Beratung nutzen

Viele Galerien und Künstler bieten eine Probehängung an. Nutzen Sie diese Möglichkeit, um zu sehen, wie das Ölbild bei Ihnen zu Hause bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen wirkt. Zögern Sie nicht, eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Experten können Ihnen helfen, die künstlerische Qualität einzuschätzen und ein Werk zu finden, das langfristig an Wert gewinnen kann.

Nehmen Sie gerne auch mit Harry Ergott Kontakt auf und teilen Sie ihm Ihre Vorlieben und Wünsche mit. Spezielle Kunstwerke werden auf Anfrage auch auf Wunsch gemalt.

Jetzt anfragen

 

Die richtige Pflege und Präsentation von Ölbildern 

Ein Ölgemälde ist ein langlebiges Kunstwerk, das bei richtiger Pflege Generationen überdauern kann. 

  • Schützen Sie Ihr Ölbild vor direkter Sonneneinstrahlung, da UV-Licht die Farbpigmente mit der Zeit ausbleichen kann. 
  • Vermeiden Sie außerdem Orte mit stark schwankender Luftfeuchtigkeit oder Temperatur, wie z.B. über einer Heizung oder in einem feuchten Keller. 
  • Zum Entstauben genügt ein weicher, trockener Pinsel. 
  • Verwenden Sie niemals Wasser oder Reinigungsmittel. 
  • Für die Präsentation empfiehlt sich ein hochwertiger Rahmen, der das Werk schützt und seine Wirkung unterstreicht. 
  • Eine gezielte Beleuchtung mit Spots kann die Farben und Texturen Ihres Ölbildes zusätzlich zum Leuchten bringen.

 

Fazit: Warum Ölbilder eine zeitlose Investition sind

Ölbilder sind weit mehr als nur Dekoration. Sie sind ein Stück lebendige Kunstgeschichte, ein Ausdruck höchster malerischer Meisterschaft und eine Investition in bleibende Werte. 
Ihre einzigartige Tiefe, Farbbrillanz und Langlebigkeit machen sie zu begehrten Sammlerstücken und zu einem zentralen Element anspruchsvoller Inneneinrichtungen. Von den alten Meistern bis zur zeitgenössischen Kunst beweist die Ölmalerei ihre ungebrochene Faszination.

Wer heute ein Ölgemälde kauft, erwirbt ein Original, das Geschichte und Gegenwart verbindet. Künstler wie Harry Ergott zeigen eindrucksvoll, wie diese klassische Technik immer wieder neu und modern interpretiert werden kann. 
Ein handgemaltes Ölgemälde auf Leinwand ist somit nicht nur eine Bereicherung für jeden Raum, sondern auch ein persönliches Statement für Qualität, Beständigkeit und die Liebe zur Kunst. 

Am Ende steht kein Trend, sondern ein Werk, das bleibt – unabhängig von Zeitgeist, Raum oder Mode.

Jetzt die Werke von Ergott entdecken

 

FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Ölbildern

Was macht Ölbilder so besonders und wertvoll? 

Die Besonderheit von Ölbildern liegt in ihrer unerreichten Farbtiefe und Leuchtkraft. Ölbilder sind einzigartig, die durch das schichtweise Auftragen der Farben entsteht. Ihre langsame Trocknungszeit ermöglicht komplexe Techniken und feine Details. Diese malerische Qualität, kombiniert mit ihrer Langlebigkeit, macht originale Ölgemälde zu wertvollen und begehrten Kunstwerken.

Was ist der Unterschied zwischen Ölbildern und Acrylbildern? 

Der Hauptunterschied liegt im Bindemittel und der Trocknungszeit. Ölbilder trocknen langsam, was komplexe Farbmischungen und eine hohe Tiefenwirkung ermöglicht. Acrylbilder trocknen schnell, sind wasserlöslich und eignen sich gut für spontane, grafische Stile, erreichen aber nicht die gleiche Farbbrillanz wie Ölbilder.

Was kosten echte Ölbilder? 

Die Preise für Ölbilder sind sehr variabel. Originale von aufstrebenden Künstlern können bei einigen hundert bis wenigen tausend Euro beginnen. Werke von etablierten Künstlern kosten oft zwischen 5.000 € und 50.000 €, während Ölgemälde von weltberühmten Meistern auf Auktionen Millionenbeträge erzielen können.

Wie pflegt man ein Ölgemälde richtig? 

Schützen Sie Ihr Ölgemälde vor direkter Sonneneinstrahlung und extremen Schwankungen von Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Stauben Sie es nur vorsichtig mit einem weichen, trockenen Pinsel ab. Verwenden Sie niemals Wasser oder Reinigungsmittel, da diese die Farbschicht beschädigen können.

Kann man Ölbilder online kaufen?

Ja, der Online-Kauf von Ölbildern ist heute weit verbreitet. Renommierte Online-Galerien und Künstler-Websites wie die von Harry Ergott bieten eine sichere Möglichkeit, Ölgemälde zu kaufen. Achten Sie auf hochauflösende Fotos, detaillierte Beschreibungen und die Möglichkeit einer Probehängung oder eines Rückgaberechts.

Sind Ölbilder eine gute Wertanlage?

Ja, Ölbilder sind eine hervorragende Wertanlage. Ölbilder, insbesondere von anerkannten Künstlern, können eine sehr gute Wertanlage sein. Im Gegensatz zu Aktien unterliegen sie weniger Marktschwankungen. Der Kunstmarkt hat sich langfristig als stabil erwiesen. Eine Investition in Ölbilder ist immer auch eine Investition in Kultur. Ölbilder sind zeitlose Kunstwerke und bleibende Werte.

Für welche Räume eignen sich Ölbilder?

Ölbilder eignen sich hervorragend für fast alle Wohn- und Geschäftsräume. Ölbilder schaffen Atmosphäre, außer für Feuchträume wie Badezimmer. Im Wohnzimmer können sie als zentraler Blickfang dienen, im Büro schaffen sie eine repräsentative Atmosphäre und im Schlafzimmer sorgen sie für eine beruhigende Stimmung. Wichtig ist die Abstimmung von Größe, Motiv und Raum.

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