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Dieses Gemälde zeigt eine schwebende Figur im Spannungsfeld von Ruhe und innerer Bewegung. In einer abstrahierten, geometrisch gegliederten Umgebung sitzt eine weibliche Gestalt, deren Körperhaltung zugleich verletzlich und selbstbewusst wirkt. Das weich fließende, surreal anmutende Gewand umhüllt den Körper wie eine zweite Haut und kontrastiert mit den kantigen Flächen des Raumes. Besonders prägnant sind die angedeuteten Flügel, die weniger als anatomisches Detail denn als symbolisches Element erscheinen: Sie verweisen auf Hoffnung, Transformation und das menschliche Verlangen nach Überschreitung von Grenzen.
Die Farbpalette ist gedämpft und von Eisen, Rost- und Erdtönen geprägt, die durch warme Akzente in der Haut lebendig gebrochen werden. Das Licht fällt fragmentarisch in den Raum und erzeugt eine poetische Atmosphäre zwischen Traum und Realität. Die Figur scheint in sich versunken, die Augen geschlossen, als lausche sie einem inneren Impuls.
Das Werk thematisiert einen Moment des Innehaltens – einen Übergangszustand zwischen Stillstand und Aufbruch. Es lädt die Betrachtenden ein, über persönliche Hoffnungsmomente nachzudenken, über fragile Gleichgewichte und über jene leisen Augenblicke, in denen Veränderung möglich wird.






